Mediation

Was ist Mediation?

Mediation ist ein außergerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und heißt „Vermittlung“. Als Mediator vermittle ich zwischen den Konfliktparteien. Voraussetzung ist, dass dafür alle freiwillig bereit sind. Der Ablauf einer Mediation ist klar strukturiert – das garantiert ein sachliches, lösungsorientiertes Verfahren.

Wichtig: Als Mediator biete ich keine Lösungen an. Vielmehr bringe ich die Streitenden dazu, selbst fair und sachlich an einer Lösung zu arbeiten. Sie überlassen die konkrete Auseinandersetzung also nicht einem Anwalt oder Richter, sondern entwickeln das Ergebnis in Eigenleistung.

Das hat zwei entscheidende positive Effekte:

  1. Ihre wirklichen Interessen und Bedürfnisse rücken in den Fokus, und Sie werden geleitet, auch die Bedürfnisse der anderen Partei zu erkennen – der wichtigste Schritt hin zu einer einvernehmlichen Lösung.
  2. Weil Sie die Konfliktlösung selbst erarbeiten, fühlen Sie sich dieser Lösung auch verpflichtet – viel stärker als z. B. einem Richterspruch, den Sie eben von Rechts wegen akzeptieren müssen. Das Ziel der Mediation ist es aber, dass Sie das Ergebnis auch emotional annehmen können.

Geschichte der Mediation

Mediation im Sinne einer Vermittlung ist im Grund so alt wie die Menschheit. Die Form, die wir heute darunter verstehen, wurde in den frühen 1980er Jahren in den USA eingeführt, um die Gerichte zu entlasten. Das ist nicht verwunderlich: Eigenverantwortung und Eigeninitiative haben in den Staaten seit je einen hohen Stellenwert. Die positiven Effekte wurden schnell deutlich. Seitdem hat sich das Verfahren mehr und mehr zu einem außergerichtlichen Lösungsansatz entwickelt – auch in Deutschland.

 

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